
Beschreibung: Die uigurische Medizin ist tief in der antiken griechisch-arabischen Säftelehre verwurzelt. Diese besagt, dass die Gesundheit durch ein Gleichgewicht von vier Körpersäften aufrechterhalten wird: Blut (kan), Schleim (belhem), gelbe Galle (sapra) und schwarze Galle (sawda). Jeder Saft ist mit bestimmten Eigenschaften und Elementen verbunden, und ihr Gleichgewicht ist entscheidend für das körperliche und geistige Wohlbefinden. Diese Theorie wurde an lokale Gegebenheiten angepasst und mit traditionellen Praktiken kombiniert und bildet so den Grundpfeiler der uigurischen Diagnose- und Behandlungsmethoden.